10. Januar 2018

Mittelsachsen sächsisches Schlusslicht

Laut Focus Money liegt Mittelsachsen von 381 Kommunen mit Platz 375 auf einem der letzten Plätze in ganz Deutschland im Wirtschaftskräfte-Vergleich.

Die Kreisvorsitzende der LINKEN Mittelsachsen dazu:

„Wenn sich der Landrat Matthias Damm erst gar nicht zu dem Ergebnis äußern will und der Vize-Landrat Baier alles mit den Worten 'Im Wissen um die tatsächlichen Ursachen relativiert sich das' abtut, dann ist das Augenwischerei.

Es sollte schon klar benannt werden, wo die eigentlichen Probleme liegen. Das sind zum einen die unterdurchschnittlichen Einkommen und die fehlenden infrastrukturellen Bedingungen für jung und alt. Gleichzeitig kann festgestellt werden, dass die jungen Menschen der Arbeit hinterher ziehen. Ein großer Teil der Erwerbstätigen (43.600 Menschen) sind einer Studie nach im Landkreis in Teilzeit oder Leiharbeit bzw. haben einen Minijob als alleiniges Einkommen. Damit liegt der Anteil der sogenannten atypischen Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen auf einen überdurchschnittlichen hohen Wert von 36 Prozent. Es kann nicht sein, dass so viele Menschen in prekären Verhältnissen arbeiten. Betroffen sind an dieser Stelle vor allem Frauen, die nach einem Jobverlust oder einer Trennung oft schnell in Hartz IV abrutschten.“

Kategorien: Mittelsachsen, Pressemitteilungen, Wirtschaft

Kommentare

Eberhard Stopp 12.01.2018, 14:10 Uhr
Gravatar: Eberhard  Stopp

Herr Damm und die CDU beweisen täglich, dass sie nichts von der Kritik der Bürger/ Wähler verstanden haben ( siehe MittelsachsenTV-Neujahrsansprache).
Ob man die Lügen um das Krankenhaus Rochlitz und LMK, den Wechsel des Geschäftsführers (weil von Sana beherrscht !), Lohnsenkung ohne Betriebsrat, ob Schul -und Bildungswesen, ob Haushalt und Kreisumlage (Erhöhung auf Kosten der Kommunen) oder die tägliche Arbeit der Behörden, alles läuft gegen den Bürger. Es werden nach wie vor rechtswidrige Bescheide versendet, meist ohne Unterschrift, weil man die Haftung (BGB §§ 823; 839) fürchtet, und wenn es ums Geld geht, kennt man in Freiberg keine Gnade.
Auch die Reaktion auf das „ Wirtschaftsranking“ ( in FP am 10.1. Mittelsachsen unter „ferner liefen“ im Focus-Wirtschaftsranking ) zeigt die völlige Fehleinschätzung der sächs. CDU. Ihr Maßstab ist ausschließlich die “ Wirtschaft“, nicht der Bürger mit meist zu niedrigem Lohn und den prekären Arbeitsverhältnissen.
Die Schulden beim ZWA Hainichen werden nicht getilgt, der Kunde zahlt die Zinsen, die CDU in Freiberg und Dresden sehen zu, die Bürger tragen die Last der ständigen Beitragserhöhungen.
Auch ausserhalb des Kreise ist überall die Willkür der CDU- Verantwortlichen zu erkennen: Wie unterschiedlich auch die Arbeit der Bürgermeister bewertet wird zeigt sich am Beispiel der „ Freistellung des Bürgermeisters von Schönheide „ (FP 15.12.2017), oder der Zitat FP vom 28.12.2017 , Seiffen „ Amt verschont Bürgermeister nach Dienstaufsichtsbeschwerde „ . Ja, klar der Bm von Seiffen ist CDU – Mitglied.
Und von Dresden ist auch nichts Neues zu erwarten, nach dem man den parteilosen Kultusminister Haubitz entlassen hat. Siehe: http://www.fair-makler.com/Aktuelles/250.
Die Kommen werden „ausbluten„ (siehe Positionspapier Erzgebirgischer Bürgermeister auf Annaberg-Buchholz.de) und Fehlsummen im Haushalt werden gegen das Eigenkapital der Kommunen gebucht. Das Ende ist abzusehen! In Dresden ist man dem gegenüber aber kollektiv blind.
Der Bund saniert sich auf Kosten der Länder, die Länder auf Kosten der Kommunen, die Landkreise auch auf Kosten der Kommunen ( Kreisumlage).
Nein, die CDU hat nichts verstanden und von dieser Partei ist auch keine Änderung der aktuellen Politik zu erwarten. Leider gibt es noch zu viele Bürger, die das Kreuz bei dieser Partei machen. Wobei auch SPD unwillig ist, die Probleme zu erkennen und im Sinne der Bürger zu lösen.
Nur die dümmsten Kälber wählen Ihre Schlächter selber!

Schauen Sie sich doch nur die Parteispendenliste beim Bundestag an:
http://www.bundestag.de/parlament/praesidium/parteienfinanzierung/fundstellen50000/2017
Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.
Und: Merkel muss weg - Sofort !!!!!


Eberhard Stopp, Stadtrat von Rochlitz,
partei-und fraktionslos, aber nicht meinungslos

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