25. Oktober 2017

Wechsel an der Spitze der mittelsächsischen LINKEN

Am vergangenen Samstag trafen sich knapp 90 Genossinnen und Genossen zum Kreisparteitag in Leisnig. Wichtigstes Thema war natürlich die Wahlauswertung, zu der auch unser Gast Rico Gebhardt, Landesvorsitzender von DIE LINKE. Sachsen, gesprochen hat. Er hat dazu unter anderem folgendes gesagt:

"In Sachsen wie im gesamten Osten Deutschlands herrscht eine massive Opposition gegen die Politik von Angela Merkel. Es gibt eine historische Enttäuschung der Wende, die viel 1989/1990 als Aufbrauch verstanden haben und es gibt ein massives Demokratie- und teilweise Rechtsstaatsversagen im Land.

Die nächsten Wahlen werden nicht ausschließlich durch einen Wettbewerb: Wer bietet mehr, der hat gewonnen. Weil es geht um mehr als ein gutes Leben, was nur auf materieller Absicherung gegründet ist. Die Menschen benötigen eine Lebensperspektive, eine Perspektive für Ihre Zukunft, für die Kinder und die Enkelkinder. Wir müssen gerade in Sachsen die betriebene Demokratie-Blockade als Ergebnis der strukturell organisierten Unart des Regierens darzustellen. Die sächsische Regierungstätigkeit ist doch oft nur noch als Maske der Demokratie dahergekommen und das spüren die Menschen. Das macht sie wütend und lässt sie leider die falschen Wahlentscheidungen treffen. Daran müssen wir arbeiten."

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Neuwahl des Kreisvorstandes. Nach sechs Jahren hat der bisherige Kreisvorsitzende Falk Neubert den Staffelstab übergeben. Neue Kreisvorsitzende ist Marika Tändler-Walenta. Als ihre Stellvertreter*innen wurden Angelika Schubert und Arndt Scharfenstein gewählt. Weitere Mitglieder sind Dieter Erler, Ronny Kühnert, Marina Morgenstern und Kerstin Saupe.

Kategorien: Kreisverband, Leisnig, Mittelsachsen

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